29. März 2020

Liebe Eltern der Klasse 3b,

ich gehe davon aus, dass Sie den 2. Brief an Ihr Kind ebenfalls gelesen haben.

Bezüglich der Inhalte möchte ich einige Anmerkungen für Sie als Eltern machen:

– Bitte besprechen Sie in der Familie mit Ihrem Kind die derzeitige Situation und die außerordentliche Wichtigkeit zur Einhaltung der getroffenen Schutzmaßnahmen (Kontaktverbot, Hygiene, Verhalten in der Öffentlichkeit).

– Machen Sie dabei keine Aussagen, von denen Sie nicht zu 100% wissen, dass sie zutreffen. Bleiben Sie sachlich und weiterhin liebevoll.

– Seien Sie wie in allen Dingen Ihrem Kind das beste Vorbild!

Neben Heften und Büchern erweisen sich die neuen Medien als zweckdienliches Mittel in der aktuellen Situation. Internetseiten, Apps, Computerprogramme und derartiges bieten oft den Vorteil, dass sie die Frage nach der Richtigkeit der gestellten Aufgaben unmittelbar beantworten. Namentliche Empfehlungen spreche ich keine aus, nehme jedoch an, dass sich zwischenzeitlich einige Empfehlungen seitens der Eltern herumgesprochen haben. Über das Fach Sachunterricht habe ich mich mit Frau Bagic ausgetauscht. Sie kann selbstverständlich auch in diesem Fach keinen neuen Unterrichtsinhalt vorweggreifen, kann jedoch bedingt etwas zur häuslichen Weiterarbeit am bereits begonnen Thema mitteilen. Dazu benötigt sie eine Rückmeldung Ihrerseits, ob Sie einen funktionierenden Computer zuhause haben. Bitte geben Sie dies der Klassenpflegschaftsvorsitzenden Frau Gürlek (in einer persönlichen Nachricht) an, falls Sie dies noch nicht getan haben.

 

Abschließend noch eindringliche Bitte:

Wichtiger als das Üben für die Schule ist das persönliche Wohlergehen Ihres
Kindes. Wenn das Üben für die Schule nicht möglich sein sollte, dann erzwingen sie es nicht. Beschäftigen Sie sich mit ihrem Kind dann auf andere Art (basteln, vorlesen, spielen). Aus dem Umgang in Krisensituationen wird Ihr Kind durch Ihr vorbildliches Verhalten mehr für das Leben lernen als es durch den derzeitigen Verzicht auf Lesen, Schreiben und Rechnen verliert.
Sollten Sie „mit allem überfordert“ fühlen, scheuen Sie bitte nicht davor, Hilfe in Anspruch zu nehmen holen. Diese kann in Form von Gesprächen mit anderen Eltern sein oder auch ein Telefonat mit einem Beratungsdienst* für Eltern.

Mit freundlichen Grüßen
D. Yılmaz

*
– Elterntelefon 0800 / 111 0550
– Allgemeiner Sozialer Dienst 02131 / 90 51 01
– Gewalt gegen Frauen: 08000 / 116 016
– Schulsozialarbeit BuT 0172 / 8210 327